Antisemiten sind nur die Gegner Grass’

Gün­ter Grass hat eine Mei­nung. Diese Mei­nung zeigt sich in Form eines Gedich­tes: Die Ableh­nung eines Angriffs­krie­ges Isra­els gegen den Iran.

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4. April, 2012

Philosophie heute

Phi­lo­so­phie wird heute anders betrie­ben als frü­her. Zu die­ser Erkennt­nis kommt man spä­tes­tens, wenn man sich ihre Lehre an gro­ßen Uni­ver­si­tä­ten ansieht und sie mit der an klei­nen Insti­tu­ten und Hoch­schu­len ver­gleicht. Ihre Lehre an den Unis ist ein Schat­ten ihrer selbst und die Trans­pa­renz tut ihr übriges.

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25. März, 2012

Wut und Opposition

Das Phä­no­men des Wut­bür­gers macht die Oppo­si­tion unmög­lich. Damit wird ein wei­te­rer Schritt voll­zo­gen, den poli­ti­schen Raum zu entleeren.

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25. März, 2012

Guttenberg, oder: Der Wandel zur Nacktheit

Wie konnte ein alter häss­li­cher Mann wie Sokra­tes so viele homo­se­xu­elle junge Män­ner anzie­hen und mit ihnen Lie­bes­ver­hält­nisse ein­ge­hen? Die ero­ti­sche Anzie­hung hat heute eine völ­lig andere Struk­tur. Nicht die Kom­ple­xi­tät des logos, son­dern die Nackt­heit des bios lässt sexu­elle Anzie­hung entstehen.

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25. März, 2012

Zum NDP-Verbot: Die Kontroll-Illusion

Nach der Auf­de­ckung der unfass­ba­ren Ver­bre­chen des Neonazi-Terrors, steht vor allem eine Frage wie­der auf der Tages­ord­nung: Das Ver­bots­ver­fah­ren gegen die NPD. Die Frage ist aber kom­ple­xer als die Ant­wort die häu­fig gege­ben wird.

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25. März, 2012

Tektonik und Integration: Keine Integration wagen!

Inte­gra­tion ist ein Wort, das in den letz­ten Jah­ren den Dis­kurs bestimmte wie kaum ein zwei­tes. Es ist zu einem Trauma ver­kom­men, das wie eine Wand zwi­schen den Men­schen steht und die einen daran hin­dert, sich der Gemein­schaft zuge­hö­rig zu füh­len und die ande­ren davon abhält mit Offen­heit eben jenen hyper­kul­tu­rel­len Raum zu öffnen, der die Gesell­schaft erst mög­lich macht.

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24. März, 2012

Das Wesen der Dispositive

Gior­gio Agam­ben geht in sei­nem Buch „Was ist ein Dis­po­si­tiv?“ genau die­ser Frage nach und ver­sucht über Michel Fou­cault, der den Begriff geprägt hat, hin­aus­zu­ge­hen und damit eine Defi­ni­tion sowie eine Inten­si­vie­rung zu erreichen.

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7. Februar, 2012

Wulffbürger

Die Kre­ditaf­färe des Bun­des­prä­si­den­ten und dama­li­gen Minis­ter­prä­si­den­ten Chris­tian Wulff ist ebenso Phä­no­men einer Wut­kul­tur wie S21 und fügt sich ein in das Schema der Post­de­mo­kra­tie. Warum?

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5. Januar, 2012

Versuch über den Wutbürger

Das Phä­no­men des Wut­bür­gers stellt ein mar­kan­tes Merk­mal des post­de­mo­kra­ti­schen Zeit­al­ters dar. Um das Poli­ti­sche der neuen Zeit zu ver­ste­hen, muss er ver­stan­den wer­den. Das kann über eine Ein­ord­nung gelingen.

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27. November, 2011

Wir lieben Algorithmen

Der Kapi­ta­lis­mus hat die roman­ti­sche Liebe zer­stört. Für diese Ana­lyse wird die Sozio­lo­gin Eva Ill­ouz von ihrem Fach gefei­ert. In meh­re­ren Büchern, der „Kon­sum der Roman­tik“, „Gefühle in Zei­ten des Kapi­ta­lis­mus“ und in ihrem neu­es­ten Werk „Warum Liebe weh tut“ zeigt sie auf, wie die Ent­schei­dungs­frei­heit in der Liebe eben diese zer­stört hin zu kurz­fris­ti­gen Ver­hält­nis­sen und Dating-Börsen.

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13. November, 2011