Antisemiten sind nur die Gegner Grass’
Günter Grass hat eine Meinung. Diese Meinung zeigt sich in Form eines Gedichtes: Die Ablehnung eines Angriffskrieges Israels gegen den Iran.
Philosophie heute
Philosophie wird heute anders betrieben als früher. Zu dieser Erkenntnis kommt man spätestens, wenn man sich ihre Lehre an großen Universitäten ansieht und sie mit der an kleinen Instituten und Hochschulen vergleicht. Ihre Lehre an den Unis ist ein Schatten ihrer selbst und die Transparenz tut ihr übriges.
Wut und Opposition
Das Phänomen des Wutbürgers macht die Opposition unmöglich. Damit wird ein weiterer Schritt vollzogen, den politischen Raum zu entleeren.
Guttenberg, oder: Der Wandel zur Nacktheit
Wie konnte ein alter hässlicher Mann wie Sokrates so viele homosexuelle junge Männer anziehen und mit ihnen Liebesverhältnisse eingehen? Die erotische Anziehung hat heute eine völlig andere Struktur. Nicht die Komplexität des logos, sondern die Nacktheit des bios lässt sexuelle Anziehung entstehen.
Zum NDP-Verbot: Die Kontroll-Illusion
Nach der Aufdeckung der unfassbaren Verbrechen des Neonazi-Terrors, steht vor allem eine Frage wieder auf der Tagesordnung: Das Verbotsverfahren gegen die NPD. Die Frage ist aber komplexer als die Antwort die häufig gegeben wird.
Tektonik und Integration: Keine Integration wagen!
Integration ist ein Wort, das in den letzten Jahren den Diskurs bestimmte wie kaum ein zweites. Es ist zu einem Trauma verkommen, das wie eine Wand zwischen den Menschen steht und die einen daran hindert, sich der Gemeinschaft zugehörig zu fühlen und die anderen davon abhält mit Offenheit eben jenen hyperkulturellen Raum zu öffnen, der die Gesellschaft erst möglich macht.
Das Wesen der Dispositive
Giorgio Agamben geht in seinem Buch „Was ist ein Dispositiv?“ genau dieser Frage nach und versucht über Michel Foucault, der den Begriff geprägt hat, hinauszugehen und damit eine Definition sowie eine Intensivierung zu erreichen.
Wulffbürger
Die Kreditaffäre des Bundespräsidenten und damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff ist ebenso Phänomen einer Wutkultur wie S21 und fügt sich ein in das Schema der Postdemokratie. Warum?
Versuch über den Wutbürger
Das Phänomen des Wutbürgers stellt ein markantes Merkmal des postdemokratischen Zeitalters dar. Um das Politische der neuen Zeit zu verstehen, muss er verstanden werden. Das kann über eine Einordnung gelingen.
Wir lieben Algorithmen
Der Kapitalismus hat die romantische Liebe zerstört. Für diese Analyse wird die Soziologin Eva Illouz von ihrem Fach gefeiert. In mehreren Büchern, der „Konsum der Romantik“, „Gefühle in Zeiten des Kapitalismus“ und in ihrem neuesten Werk „Warum Liebe weh tut“ zeigt sie auf, wie die Entscheidungsfreiheit in der Liebe eben diese zerstört hin zu kurzfristigen Verhältnissen und Dating-Börsen.